Programm
Donnerstag, 06. Juni 2013
09.45 – 10.15
Eröffnungsvortrag: Weichen stellen für ein gesundes Unternehmen
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Um vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der alternden Belegschaften die Leistungsfähigkeit der Belegschaft zu erhalten, setzt die Deutsche Bahn auf ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement. Dieser Einführungsvortrag zeigt auf, Wie die Deutsche Bahn durch die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter diese Herausforderung meistert und sich fit für die Zukunft macht.
Meilenstein I: Status Quo analysieren
10.15 – 10.45
Mitarbeiterbefragung, Qualitätszirkel & Co.: Systematische Bestandsaufnahme
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Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind heute Schlüsselthemen für alle Unternehmen, wirklich professionelles Management von Gesundheit im Betrieb findet sich hingegen selten. Um von einer Gesundheitsförderung, die nur allgemeine „Wohltaten“ verteilt, hin zu einem funktionierenden BGM zu kommen, braucht es typische Rahmenbedingungen und Strukturen:
Klare Festlegung von Steuerungsgremien, sinnvolle Nutzung vorhandener Kennzahlen und ggf. der Einsatz speziell geschulter BGM-Fachleute.
10.45 – 11.00
Reality-Check: Kosten einer erschöpften Organisation
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Fehlzeitenkosten, Fluktuation und geringe Produktivität durch innere Kündigung - die Implementierung eines strategischen Gesundheitsmanagements ist nicht nur ein Wohlfühl-Trend. Zahlreiche Studien belegen, dass betriebliche Gesundheitsförderung die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen steigert. Der Reality-Check zeigt die ökonomischen Vorteile des BGM.
11.00 - 11.30
BGM in der Praxis: FIT IM LEBEN - FIT IM JOB als effektive Maßnahme der Wertschöpfung bei Boehringer Ingelheim
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Durch intensive Kooperation und Koordination von betrieblichen Maßnahmen zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens der Mitarbeiter werden zielgerichtet die im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung absehbaren Herausforderungen angenommen und Bewältigungsstrategien entwickelt. Dem Thema Vorsorge für die eigene Gesundheit wird bei Boehringer Ingelheim besondere Aufmerksamkeit geschenkt.Im Rahmen einer Konzernbetriebsvereinbarung wurde das Präventionsprogramm „FIT IM LEBEN - FIT IM JOB“ geschaffen. Eine auf spezielle Zielgruppen (z. B. Mitarbeiter im Schicht- bzw. Außendienst) abgestimmte Modifikation des Präventionsangebots und die Möglichkeit eines sowohl primär-, sekundär- als auch tertiärpräventiven Ansatzes sind wesentliche Eckpunkte dieses Gesundheitskonzepts.
11.30 - 12.00
Kaffeepause
12.00 – 13.30
WORKSHOP-SESSION I
Workshop I: Betriebliches Gesundheitsmanagement - von Rezepten zu Konzepten
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In der bisherigen Diskussion um Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern wird der Fokus häufig falsch gesetzt. Weniger das Gestalten von Veränderung hin zu mehr Motivation, Leistungsbereitschaft und Gesundheit als vielmehr das rezeptartige Zusammenstellen von Gesundheitsförderungsmaßnahmen standen bisher im Mittelpunkt. Dies hat in der Praxis kaum nachhaltige Erfolge gebracht. Was können Unternehmen zukünftig anders oder besser machen? Hierfür versucht der Workshop die richtigen Fragen zu stellen und bereits ein paar Antworten zu geben.
Workshop II: Mehrwert sichtbar machen - Controlling im Gesundheitsmanagement
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Was ist Gesundheit und wie kann man sie messen? Vom „salutogenetischen Ansatz“ über die „vier Dimensionen der betrieblichen Gesundheit“ führt Herr Buchner Sie zu kennzahlengestützten Analysen und deren Aussagekraft für die Identifikation von Gesundheitsressourcen und –belastungen.
Workshop III: Das Tabuthema aufgreifen: Psychische Gesundheits am Arbeitsplatz
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Von den Einsatzmöglichkeiten gesundheitsspezifischer SWOT-Analysen zur Bestandsaufnahme bis hin zu Erkenntnissen aus der Gehirnforschung, die in Seminaren und Trainings Anwendung finden können – dieser Workshop stellt diverse Instrumente vor, mit denen es Unternehmen in Zeiten von Burnout & Co gelungen ist, das große Thema „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ handhabbar zu gestalten. Gemeinsam werden diese Maßnahmen diskutiert und die Ergebnisse bewertet.
Workshop IV: Erfolgreiche BGM Lösungen für KMUs - einfach, schnell und kostengünstig
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Gerade für klein- bis mittelständische Unternehmen stellt die Konzeption und Implementierung eines wirksamen betrieblichen Gesundheitsmanagements eine große Herausforderung dar. Für komplexe Konzepte und zeitaufwendige Einführungen stehen weder Zeit, Ressourcen noch Know-how zur Verfügung. Genau diese Schwierigkeiten thematisieren wir im Workshop. Wir werden gemeinsam Lösungen und Konzepte erarbeiten, welche auf die speziellen Bedürfnisse von KMU’s zugeschnitten sind. Sie werden wertvolle Anregungen und Hilfestellungen zu den Erfolgsfaktoren und den Hürden der Implementierung für ihren betrieblichen Alltag erhalten.
13.30 – 14.30
Lunch
Meilenstein II: Maßnahmen identifizieren
14.30 – 15.00
Vom Bedarf zum Angebot: Maßnahmenidentifizierung und -umsetzung
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Die Whatman GmbH in Dassel ist seit 2008 Teil der weltweit operierenden Healthcare-Sparte von General Electric, kurz GE. Im Rahmen des globalen HealthAhead Programms von GE wurde am Standort im Jahr 2009 eine Initiative ins Leben gerufen, die das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt. Die Belange der Gesundheit sollen sowohl am Arbeitsplatz wie auch in der privaten Lebensgestaltung berücksichtigt werden. Das Gesundheitsprogramm basiert auf acht Elementen, die auf unterschiedlichen Ebenen stattfinden und die Grundlage für konkrete Handlungsfelder bilden.
15.00 – 15.30
Den Rahmen nutzen - die Global Shared Services der Siemens AG als interner BGM Dienstleister
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Basierend auf den EHS Principles beschreibt die Health Management Guideline der Siemens AG den Rahmen für die Umsetzung eines systematischen Gesundheitsmanagements im Konzern. Die Umsetzung erfolgt durch den Bereich Health Management der Global Shared Services Organisation. Im Zusammenspiel der Experten von Medical Services, Social Counseling und Health Promotion bietet diese interne Dienstleitungsorganisation qualifizierte und am Kundenbedarf ausgerichtete Dienstleistungen an. Der Beitrag stellt Beispiele dieser interdiziplinären Zusammenarbeit anhand konkreter Projekte vor.
15.30 - 16.00
Kleine Maßnahmen, große Wirkung: Betriebliche Gesundheitsförderung im Bankenwesen
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Bereits seit 2006 ist die betriebliche Gesundheitsförderung ein Handlungsfeld der Unternehmenspolitik bei der Kreissparkasse Augsburg. Über die einzelnen Maßnahmen, aber auch über die Herausforderungen des BGM in einem Filialunternehmen mit mittelständischen Strukturen, berichtet Benedikt Geh, Personalrat und Vorstand des Sportvereins Kreissparkasse Augsburg e.V.
16.00 - 16.30
Kaffeepause
16.30 - 18.00
WORKSHOP-SESSION II
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Wiederholung der Workshops I-IV
ab 18.00
Abendprogramm
Freitag, 07. Juni 2013
07.15 - 08.00
Sight-Running: Jogging durch Berlin
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Der zweite Tagungstag beginnt mit einer informativen Sightseeing-Tour durch Berlins Mitte mit einer morgendlichen Laufrunde.
09.30 - 09.45
Begrüßung durch die Moderatorin
Meilenstein III: Konzept implemetieren
09.45 - 10.15
Gesundheitsbewusstsein schärfen, Mitarbeiter motivieren, nachhaltigen Erfolg erzielen
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Bewegte Pausen, Ernährungskurse und Stressmanagementstrategien - nicht jeder Mitarbeiter ist für Maßnahmen der betrieblichen
Gesundheitsförderung zu begeistern. Dieser Vortrag zeigt an konkreten Beispielen auf, wie die Deutsche Rentenversicherung (Bund) Ihre Mitarbeiter zum Mitmachen motiviert.
10.15 – 10.45
Wirtschaftlich sinnvolles Gesundheitsmanagement in schwierigen Zeiten
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Wir erkennen in Deutschland, dass immer mehr Beschäftigte unter ihrer Belastung am Arbeitsplatz leiden. Das zeigte auch der neuste Stressreport, der am 29. Januar 2013 in Berlin vorgestellt wurde. Die Otto Group investiert bereits seit Jahren in ein nachhaltig ausgelegtes betriebliches Gesundheitsmanagement, um stressbedingte Krankheiten in der Belegschaft rechtzeitig zu erkennen und präventiv Maßnahmen ergreifen zu können. Diese Maßnahmen müssen systematisiert und zielgerichtet zum Einsatz kommen, um einerseits zielgerichtet zu intervenieren aber auch um effizient zu sein. Der OTTO Gesundheitsindex dient als Systematisierung und Sensibilisierungsintrument für das Gesundheitsmanagement.
10.45 – 11.15
Legal-Check: Die rechtlichen Herausforderungen von BGM im Blick haben und meistern!
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BGM stellt in der Betriebspraxis vor allem Personaler, Führungskräfte und Betriebsräte vor enorme Herausforderungen in der Lösung der rechtlichen Herausforderungen. Dazu gehören die Definition des Gesundheitsbegriffs, Kenntnis der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerrechte und -pflichten in Sachen Gesundheit, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, die Gefährdungsbeurteilung (insbesondere bei psychischen Belastungen) sowie das betriebliche Eingliederungsmanagement (bEM). Der Vortrag zeigt die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Vermeidung juristischer Fallstricke auf und ordnet aktuelle rechtliche Entwicklungen (z.B. Anti-Stress-Verordnung) praxisrelevant für Sie ein.
11.15 – 11.45
Kaffeepause
11.45 – 12.15
Ausblick: Professionalisierung des BGM durch Evaluation & Weiterentwicklung
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Wer sich für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) entscheidet, muss wissen: Mit der Einführung eines BGM ist es nicht getan. Seine Maßnahmen müssen überprüfbar sein und das System den Bedürfnissen der Beschäftigten und den sich verändernden Gegebenheiten der Institution angepasst werden. Bausteine dazu sind ein realistisches und gut handhabbares Ziel- und Kennzahlensystem, kontinuierlich fortlaufende Beschäftigtenbefragungen und eine wiederholte Kommunikation mit Aktionen, die das Thema im Bewusstsein halten. Dadurch entwickelt sich ein BGM weiter und wird glaubwürdig und damit praktikabel.
12.15 - 12.45
Best Case: Gesundheitsmanagement & dessen Nutzen am Praxisbeispiel der Johnson & Johnson MEDICAL GmbH
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Dieser Vortrag zeigt das erforderliche Zusammenwirken verschiedenster Bereiche innerhalb des Unternehmens als Grundlage eines erfolgreichen und übergreifenden Gesundheitsmanagements auf. Der betriebswirtschaftliche Nutzen - Das Erhalten der Leistungspotenziale - Die Kultur einer unternehmensweiten Verantwortlichkeit.


















